Eine LINKE, die Mehrheiten beeinflussen, Kräfte verschieben und andere politische Kräfte für eine an Frieden und Nachhaltigkeit orientierte Außenpolitik gewinnen will, muss mehr bieten als Bekenntnisse
Die Form des gespaltenen Diskurses in wesentlichen Fragen der europäischen und internationalen Politik lässt DIE LINKE sprachlos werden, kommentiert Wulf Gallert. Das gilt im Falle Russlands ebenso wie bei Lateinamerika, China oder dem Nahen Osten.
Linke in der EU suchen kaum nach Partnern in der linken Szene Russlands, um alternative EU- und Nato-Politik zu diskutieren. Dazu fehlt beiderseits der (selbst)kritische Blick auf Geschichte und Politik, meint Kerstin Kaiser